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Referenzobjekte

 

 

Einfärbung mit Pigmenten

Die Pigmente werden als Pulver
oder als wässerige Pigment-
aufbereitung (Slurry) dem Beton
beigemischt.Bei der Betonein-
färbung wird nicht der Zuschlag-
stoff eingefärbt, sondern der
Zementleim, der dann die ein-
zelnen Zuschlagkörner umhüllt.
Dabei ist es möglich, dass die
Körner eines intensiv gefärbten
Zuschlags nicht vollständig
überdeckt werden und somit der
resultierende Farbton durch die
Eigenfarbe des Zuschlags
beeinflusst wird. Das Auge bildet
dann einen Mischton aus der
Farbe des Zementsteins und der
des sichtbaren Zuschlags. Die Zementeigenfarbe auf den Betonfarbton ist je nach Farbton unterschiedlich. Grundsätzlich gilt, dass Beton mit normalen Portlandzement sich nicht so leuchtend einfärben lässt wie solcher mit Weisszement. Bei schwarzer Einfärbung besteht praktisch kein Unterschied zwischen Beton aus Weiss- oder Grauzement. Bei dunklem Rot oder Braun ist er gering, bei Gelb und Blau hingegen sehr ausgeprägt. Je heller und reiner der gewünschte Farbton sein soll, desto mehr ist Weisszement zur Erzielung des angestrebten Farbtons erforderlich.


Rot eingefärbter Beton


Gelb eingefärbter Beton


Schwarz eingefärbt, mit Zuschlagstoffen, abgesäuert und hydrophobiert


Fassaden: Einfärben von Beton

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Ausblühungen

Farbpigmente üben keinen Einfluss auf das Auftreten von Ausblühungen aus. Natur-
gemäss sind die weissen Kalkausscheidungen jedoch auf einem farbigen Beton leichter zu erkennen als auf naturgrauem oder gar weissem Beton. Kalkausblühungen entstehen dadurch, dass beim Abbinden des Zementes freier Kalk gebildet wird, der an die Betonoberfläche gelangt und dort durch Reaktion mit Kohlendioxid aus der Luft zu unlöslichem Calciumcarbonat reagiert.Die Ausblühungen können durch Beigabe einer Massenhydrophobierung etwas eingedämmt werden.

Farbtöne

Die Kenntnis der optimalen
Pigmentierungsdosierung hilft
Geld sparen, weil man dadurch
sicherstellen kann, nicht mehr
Pigment einzusetzen als
unbedingt erforderlich ist. Die
Farbintensität nimmt zunächst
linear mit der Pigmentierung zu.
Im weiteren Verlauf der Pigment-
zugabe kommt man dann jedoch
in einen Bereich, bei dem die
Zugabe weiterer Pigment-
mengen keine wesentliche
Intensivierung des Farbtones
mehr bewirkt und damit
unwirtschaftlich ist. Im
allgemeinen sind Zugabe-
mengen oberhalb von 5%
(bezogen auf die Bindemittel-
menge) nicht erforderlich.

Schwarze Elemente

Modellglatt

Eingefärbt mit Eisen-
oxidschwarz
Mit oder ohne Zuschlagsstoffe
(z.B. dunkles Gestein wie Nero
Ebano oder Basalt)
Empfindlich auf Farb-
differenzen (braun-schwarz
bis schwarz von Element zu
Element)
   

 

 

 

 

Behandelte Oberflächen

Absäuern
Fein waschen / desaktivieren
Zusätzlich kann vorgesehen
werden: Hydrophobierung
oder Antigraffiti am montierten
Element

Möglichkeiten zur Oberflächenverbesserung

Hydrophobierung der Beton-
masse zur Verminderung von
Ausblühungen
Farbzugabe mit Intensivfarbe
Evtl. nachträgliche Lasur mit
Schwarzpigmentierung
   

 

Referenzobjekte Schwarz

NGB, Bahnhof Winterthur
Grütze: mit 6% Bayer sowie
Betonmasse und Oberfläche
mit Hydrophobierung
NGB Murgenthal: Oberfläche
schalungsglatt und lasiert mit
Schwarz-Pigmentierung
EFH, Zollikon: grobkörniger
Basaltzuschlag, Oberfläche
gewaschen
   

 

 

Bürogebäude A1, Zürich
Altstetten: mit 4% Pieri
PF 5600 und 0.5%
Massenhydrophobierung
Swiss Re, Rüschlikon: mit
Basalt- und Scorallzuschlag,
Oberfläche abgesäuert und
hydrophobiert
   

 


Normgebäude Bahn (NGB) Biel-Mett


Swiss Re, Rüschlikon
Übliche Farbtöne

Blau Kobaltblau
Braun Eisenoxidbraun
Gelb Eisenoxidgelb
Grün Chromoxidgrün
Rot Eisenoxidrot
Schwarz Eisenoxidschwarz
Weiss Titanoxid